Hallo,

              

mein Name ist Melina Siegele und ich war Auszubildende zur Weintechnologin bei den Bottwartaler Winzern in Großbottwar.

 

Weintechnologin? Was ist das denn? Klingt nicht nach dem ganz klassischen Frauenberuf…

Nein, das ist es sicher nicht. 

 

 

Aber sehr abwechslungsreich, denn hauptsächlich bezieht sich die Ausbildung zur Weintechnologin auf die Kellerwirtschaft, das heißt von dem Moment an, in dem die Trauben von den Winzern in der Kellerei angeliefert werden, ist es dann das Aufgabengebiet des Weintechnologen, diese zu Wein zu verarbeiten.

Nun habe ich meine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Höchste Zeit, die drei Lehrjahre Revue passieren zu lassen. Im Laufe der drei Jahre wurde ich sehr oft gefragt, wie ich als Frau auf die Idee komme die Ausbildung zu absolvieren, leider ist es immer noch eher selten, dass wir Frauen uns dafür begeistern können.

Bei mir ist das aber Familiengeschichte und begann früh, sehr früh. An manches kann ich mich bestimmt auch nicht mehr erinnern – da war ich zu klein. Beginne ich also ab meiner Erinnerung:

Schon mein Opa war im Keller der Bottwartaler Winzer tätig (pst, ja das ist schon etwas länger her), aber das ist der Grund, warum ich mich schon immer für Wein- und Weinbau interessierte. Jahr für Jahr stellte mein Opa auch seinen ganz eigenen Wein für sich her. Interessiert schaute ich immer zu und fand es super, wenn es anfing zu „blubbern“. Heute weiß ich, der Gärprozess beginnt.

Ganz toll war für mich und meinen Bruder der Moment, wenn es bei den Fässern dann „plopp“ machte. Keine Angst, wir waren nie allein im Keller, Opa und Oma waren immer mit dabei und es waren auch nicht viele Fässer – also keine Gefahr durch Gärgase.

Als 4 Jährige fand ich das schon spannend und das hat eben bis heute angehalten. Und dann zu den Bottwartaler Winzern: alles viele größer, viel verschiedener, viel breiter gefächert…: Die Begeisterung für Wein ist mit den Jahren gestiegen und es ist für mich eine Ehre solch ein besonderes Kulturgut wie Wein herstellen zu dürfen.

In den drei Jahren habe ich so viel über Wein gelernt und es macht immer noch Spaß neue Dinge zu entdecken und auszuprobieren. Heute kann ich auch verstehen, warum mein Vater mit großer Freude den Weinbau betreibt und es als entspannend ansieht, nach einem anstrengenden Arbeitstag, in die Weinberge zu gehen und sich um seine Rebstöcke zu kümmern.

Melina Siegele


 

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